Haus der Meditation

Haus der Meditation

Begleitet von einzigartigen Klanginstallationen laden Sie körpergerecht geformte Liegen ein, Ihren Blick durch die Panoramafenster schweifen zu lassen.

Temperatur: 80°C
Luftfeuchtigkeit: 15%

Neueröffnung 21. Oktober 2020

Da staunt selbst Buddha!

Das Haus der Meditation wird zum basischen Erlebnis durch Tadelakt

Über 10 Jahre ist es nun her, dass unser Buddha in das Haus der Meditation eingezogen ist. Seitdem haben sich unzählige Gäste in seine Obhut begeben und Körper und Seele bei sanfter Wärme, den Geist öffnenden Klängen sowie einem tollen Panorama entspannt.

Die letzten Monate wachte unser Buddha eher über die aufwendigen Arbeiten in seinem Haus. Denn diese Saunakreation wurde aufwendig neu gestaltet mit Liebe zum Detail, sorgfältigem und professionellem Handwerk und mit dem Respekt vor dem Wissen von fernöstlichen Kulturen.

Vor allem die nun verwendete Verputztechnik „Tadelakt“ aus Muschelkalk lässt das Haus der Meditation neu erstrahlen und gibt ihm ein einzigartiges Raumklima, welches wir stolz und glücklich als „keimfrei“ bezeichnen können.

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten dürfen wir daher unseren Gästen eine neue Saunakreation präsentieren, die durch ihr Raumklima des verwendeten natürlichen Muschelkalks, mit einem basischen pH-Wert von ca. 12, die Luft antibakteriell, keimfrei sowie schimmelresistent und somit hygienisch rein hält! - Wie wir finden, „sensationell“!

Diese typisch arabische Technik ist hierzulande kaum bekannt. Doch mit Per Kälberer und Thorsten Petry haben wir kompetente Partner und Tadelakt-Experten gefunden, die für die
85 m2 Wandfläche einen Kalk verwendeten, der vom Fuße des Atlasgebirges stammt, wo der Atlantik vor tausenden von Jahren einmal zuhause war. Der dort ganz natürlich entstandene fossile Muschelkalk wird abgetragen, bei bis zu 1000° C gebrannt und dann gesiebt, bis dass der feine Kalk zur Weiterverarbeitung zur Verfügung steht.

Im Mediterana angekommen, wurde der Kalk „eingesumpft“. Hierbei reichert er sich mit Wasser an, das ihm zuvor durch den Brand entzogen wurde. Während des Prozesses sanierte das Duo zuerst die Untergründe der vorhandenen Kalk-Sandstein-Wände, die auch die positiven Eigenschaften des Raumklimas unterstützen. Anschließend wurden die Wände mit dem Muschelkalk beschichtet.

„Das Wort Tadelakt kommt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie „kneten…massieren“, erklärt Per Kälberer, „denn das Kalk-Wasser-Gemisch lässt sich kneten wie ein Teig“. Diese Putztechnik mit seinem Knetprozess existiert bereits seit der Antike und wird seit Generationen vor allem von den Berbern in Marokko zur Abdichtung von Zisternen verwendet.

Die nun mit dem Muschelkalk-Teig beschichteten Wände wurden dann mit einem handlichen Stein, der einem Härtegrad von mind. 7 haben muss, verdichtet.
Es entstand eine glatte, geschmeidige Oberfläche. Die Masse kann entweder ganz „rein“ oder mit Pigmentierung aufgetragen werden. Ohne Farbanteile zeigt sie eineneierschalen-/beigen Farbton.

Mit einem intensiven und zeitaufwendigen Farbfindungsprozess wurden letztendlich die Farbpigmente (max. 10 % Pigmente) in die Masse eingebracht. Hierfür können nur Kalk- und lichtechte Erd-, bzw. mineralische Farb-Pigmente verwendet werden. Wir haben uns für grüne und creme-beige Farbtöne entschieden, die die ausgleichende und harmonische Wirkung des Buddhas in seinem Haus unterstützen.

Bevor die pigmentierte Muschelkalkmasse vollständig ausgehärtet ist, wird sie mit einer Olivenölseifenlauge mehrfach eingepflegt. Dieser Prozess sorgt zum einen für eine hydrophobische Oberfläche, die ohne die Diffusionsoffenheit einzubüßen, zuverlässig wasser- und feuchtigkeitsabweisend ist, zum anderen ein keim- und schimmelfreies Milieu garantiert. Gleichzeitig erhalten die Wände ihre unvergleichlich schimmernde bis glänzende Oberfläche.

Per Kälberer: "

Mehr über unser Tadelakt-Team erfahren Sie unter: perideen.de

Das ganze Können der Gewerke für den Buddha und seine Gäste

Durch die im Vorfeld umfassende Neugestaltung des Raumes unseres hauseigenen Maler- und Technikteams hat der Raum eine großzügigere Aufteilung bekommen, sodass wir sogar Platz für weitere Sitzmöglichkeiten schaffen konnten.

Es wurde gestemmt und Mauervorsprünge wurden entfernt, die Saunaöfen neu ummauert, eine zusätzliche Podeststufe am Fuße des Buddhas betoniert und gefliest, Fensterrahmen und die Decke frisch gestrichen. Auch der Vorraum mit seinem Treppenaufgang zum Buddha hat einen helleren und freundlichen Neuanstrich bekommen. 70 m² Schiefer-Fußboden wurde geschliffen und neu versiegelt.

Ein wichtiger Punkt auf der to do-Liste war die Raumakustik für die Buddhakonzerte zu verbessern. Dafür wurden Wandaussparungen gemauert, in denen die Musik-Boxen optimal eingesetzt wurden.

Neben dem Muschelkalk umschmückt ein weiteres Naturmaterial unseren großen Buddha. Abachi Ayous Holz und Holz der Hemlocktannen in formschönstem Design. Unser langjähriger Partner Schreinerewerkstatt Rainer Cramer aus Bensberg hat die neuen, dem Körper optimal angepassten Liegen entworfen und bis ins Detail nach unseren Vorstellungen und den Erfahrungen der vergangenen Jahre ausgetüftelt und gebaut. Das verwendetet Hemlock zeichnet sich besonders durch seine gleichmäßige Färbung aus und hat gute technische Eigenschaften, wie z. B. ein geringes Gewicht, das ideal für den Saunainnenbau ist.

Unter Verwendung des Abachi Ayous Holzes, welches ähnliche Eigenschaften aufweist, wurden die Sitzbänke um den Buddha gebaut und weitere 4 Sitzmöglichkeiten neben der Eingangstür geschaffen. So finden mehr Gäste Platz, um den Klängen des Raumes und dem Buddhakonzert zu lauschen.

Ebenso wurde die Lüftungsanlage optimiert, was sich gerade bei den aktuellen Hygienevorschriften positiv bemerkbar macht.

Nachhaltigkeit bestens durchdacht

Ganz im Zeichen unserer Nachhaltigkeitsphilosophie wollten wir energieeffiziente Maßnahmen im Haus des Buddhas verwirklichen. Dank des genialen Einfalls von Remo Flügel, Mitarbeiter der Technik, können wir nun die warme, überschüssige Luft aus dem Heizkreislauf des Technikraumes unter dem Haus der Meditation nutzen und in die Sauna umleiten. Somit können wir etwa 2/3 der notwendigen Energie nachhaltig gewinnen und einspeisen.

Ebenso wurde die Lüftungsanlage optimiert, was sich gerade bei den aktuellen Hygienevorschriften positiv bemerkbar macht.

Der Raum um Buddha erwartet Sie nun in neuem Glanz

Während Sie von Klanginstallationen begleitet die ersten Treppenstufen emporsteigen, fallen die Alltagssorgen von Ihnen ab und Sie betreten einen Raum der Meditation. Königlich und freundlich zugleich, eingebettet in der Schlichtheit des Raumes, ist der Empfang des Buddhas in seinem Haus. Er lädt Sie ein, sein Gast zu sein und mit ihm zusammen den Blick und damit auch die Gedanken schweifen zu lassen.

Buddha, der die linke Hand zum Himmel und die rechte Hand zur Erde geöffnet hat, empfängt Sie mit diesem Symbol der „Mitte“, die Geste der Meditation. Der Hauch auserlesener ätherischer Öle erleichtern Ihnen den Einstieg in ein meditatives Klangerlebnis der Extraklasse. Eine speziell komponierte musikalische Reise umfasst zahlreiche buddhistische Klänge aus Historie und Moderne. Wild und disharmonisch für das westliche Ohr entreißen uns diese Töne dem Jetzt und führen uns in eine beruhigende und meditative Phase. Versuchen Sie den Buddhismus mit seinen 8 Pfaden des ewigen Lebens zu spüren.

Beim Verlassen des Hauses wünschen Ihnen die Elefanten, die in fernöstlichen Kulturen seit Jahrtausenden als Glücksbringer und Beschützer gegen Übel und Unglück gelten, Glück für Ihren weiteren Lebensweg.

„Om“

Buddhas Konzert "DEEP LOVE"

Passend zum Herbst eröffnen wir nun das Haus der Meditation mit der meditativen, eigens von dem bekannten österreichischen Sounddesigner Didier Hampel, für das Haus komponierten Klanginstallation „DEEP LOVE“. Medizinische Forschungen zeigen, dass ein meditativer Zustand positive Auswirkungen nicht nur auf die Seele, sondern auch auf unseren Körper und unsere Gesundheit haben kann. Vor allem in herausfordernden Zeiten ist der Blick nach innen in die Stille unseres Herzens der einzig wahre Ort.

Der Blick nach innen gibt uns die Möglichkeit, Dankbarkeit und Mitgefühl zu kultivieren.

Dankbarkeit macht glücklich!